ENGAGEMENT

Naturschutz durch nachhaltige Forstwirtschaft

WeberHaus unterstützt Aufforstungsprojekte

Dem Wald in Deutschland geht es zunehmend schlecht. Besonders Fichten, Eichen und Buchen leiden unter Klimawandel, Schädlinge und Waldbränden. Eine Fläche von rund 277.000 Hektar muss laut Experten wiederbewaldet werden. WeberHaus unterstützt zwei Projekte für eine nachhaltige Forstwirtschaft.

Der deutsche Wald

Gut ein Drittel der Fläche Deutschlands ist bewaldet. Besonders Fichten, Kiefern, Buchen und Eichen stehen in den deutschen Wäldern. Die andauernde Trockenheit der letzten Jahre hat die Bäume anfälliger für Schädlinge gemacht. Auch Waldbrände und Sturmschäden setzen den Wäldern immer wieder zu. Umso wichtiger ist es, die Bestände gezielt zu unterstützen. WeberHaus steht seit der Firmengründung 1960 für nachhaltige und innovative Lösungen im Fertighausbau. Der umweltfreundliche Baustoff Holz ist dabei ein essenzieller Faktor. Dabei tragen Weber-Häuser aktiv zum Klimaschutz bei, da das verarbeitete Holz CO2 langfristig bindet. Deswegen setzt sich WeberHaus für eine nachhaltige Forstwirtschaft ein, die einen bedachten Umgang mit der Ressource Holz anstrebt.

„Als Hersteller von Fertighäusern in ökologischer Holzbauweise sehen wir uns in der Pflicht, einen Beitrag zum Erhalt unserer Wälder zu leisten”, sagt Andreas Bayer, Geschäftsführer von WeberHaus. “Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, in der direkten Umgebung unseres Produktionsstandortes in Wenden-Hünsborn zwei nachhaltige und innovative Wiederaufforstungsprojekte mit 16.000 Euro zu unterstützen.”

Holz als CO2-Speicher

Laut dem Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) binde jeder Kubikmeter verbautes Holz etwa eine Tonne CO2 – und das langfristig, weil moderne holzbasierte Fertighäuser für eine Nutzungsdauer von mehr als 100 Jahren konstruiert sind. In Deutschland wird seit über 300 Jahren nachhaltige Waldbewirtschaftung betrieben. Es darf also nicht mehr Holz geerntet werden, als auch nachwächst. Die Fichte ist der wichtigste Baum für die Herstellung der Wände, Decken und des Dachs eines Fertighauses. Für ein Haus mit 140 Quadratmetern Wohnfläche sind etwa zehn Fichten nötig. Das Holz wird von den Fertighausherstellern ausschließlich aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern entnommen.

Beim Bauen mit Holz wird die Umwelt entlastet und Ressourcen geschont. Bäume nehmen schon während des Wachstums CO2 aus der Atmosphäre auf und lagern Kohlenstoff im Holz ein. Gleichzeitig geben sie wichtigen Sauerstoff an die Umwelt zurück. Wird das Holz für den Hausbau eingesetzt, bleibt der Kohlenstoff langfristig gebunden. Auch bei der Herstellung von Baumaterial ist Holz mit deutlich weniger Energieaufwand zu verarbeiten und spart so weiteres CO2 ein. Der Kohlenstoff wird frühestens beim Verbrennen oder Verrotten des Naturmaterials wieder freigesetzt. Oft ist dies aber gar nicht nötig, da sich Holz sehr gut recyceln lässt und damit im Wertstoffkreislauf möglichst lange erhalten bleibt. Jedes neue WeberHaus leistet damit einen Beitrag für den Klimaschutz.

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