BAUTECHNIK

Hereinspaziert: Flur gestalten

Die Haustür von innen

Als Schnittstelle zwischen öffentlichem und privatem Raum erfüllt der Eingangsbereich im Inneren des Hauses eine wichtige Funktion. Er heißt die Gäste willkommen und beherbergt gleichzeitig viele persönliche Dinge des täglichen Lebens. Neben einem ansprechenden Design sollte er daher vor allem viel Stauraum bieten. Im dritten Teil unserer Serie zum Thema Hauseingang verraten wir, wie es Ihnen gelingt, hinter der Haustür eine einladende Atmosphäre zu kreieren.

Die Größe des Eingangsbereiches

Wer seine Gäste entspannt willkommen heißen möchte, sollte hinter der Haustür nicht an Quadratmetern sparen. Experten empfehlen, mindestens fünf Quadratmeter freie Bewegungsfläche für den Flur hinter der Haustür, die sogenannte Diele, zu reservieren.

Während lichtdurchflutete, offene Dielen den Eingangsbereich wohnlich wirken lassen und einen freundlichen, ersten Eindruck vermitteln, verbergen Dielen mit Windfang den Blick in den Wohnraum und bieten mehr Privatsphäre.

Der Bodenbelag

Kaum ein Fußboden wird im Alltag derart stark beansprucht wie der des Eingangsbereiches. Im Idealfall sollte der Boden daher Schmutz und Kratzern trotzen können, unempfindlich gegen Nässe und leicht zu reinigen sein. Für optimale Sicherheit empfehlen sich robuste Materialien mit hoher Abrieb- und Rutschhemmungsklasse.

Strapazierfähig und kratzfest halten Fliesen und Platten nicht nur mit jeder Verschmutzung stand, sondern lassen auch hinsichtlich Optik und Design zahlreiche Möglichkeiten, den Hauseingang individuell zu gestalten. Mehr über die Vor- und Nachteile verschiedener Bodenbeläge erfahren Sie hier.

Beleuchtung

Da Flur und Eingangsbereich häufig ohne eigene Fenster auskommen müssen, sorgt erst die richtige Beleuchtung für ausreichend Sicherheit vor Stolperfallen wie herumliegenden Schuhen. Bei der Auswahl des Beleuchtungssystems sollten dabei Größe und Grundriss des Raums berücksichtigt werden. Während sich Anbau- und Einbauleuchten für Räume mit niedrigen Decken eigenen, bieten sich bei normalen bis hohen Decken individuell verstellbare Strahler an.  

Eine Haustür mit verglastem Seitenteil lockert den Eingangsbereich zusätzlich auf, füllt den Flur mit natürlichem Tageslicht und trägt zu einer wohnlichen Atmosphäre bei. Hinweis: Auch das Seitenteil der Haustür sollte hinsichtlich Wärme- und Einbruchsschutz aktuellen Standards entsprechen. Hier erfahren Sie mehr.

Die Garderobe

Da der Platz in Flur oder Diele meist recht begrenzt ist, haben sperrige Garderobenschränke ausgedient. Moderne Garderoben bestehen heute meist aus mehreren Bestandteilen und werden beispielsweise als offene Garderoben-Nische mit Sitzbank konstruiert. Die Kombination verschiedener Bauteile lässt den Eingangsbereich offen wirken und bietet gleichzeitig ausreichend Stauraum.

Garderobe

In einer offenen Garderobe und einem durchdacht gestalteten Eingangsbereich (u.) findet sich Platz für Mäntel, Schuhe und vieles mehr.

Auch der ungenutzte Platz unter der Treppe lässt sich mit Leichtigkeit zu einem funktionellen Wandschrank mit großem Fassungsvermögen umfunktionieren. Wie Sie Stauraumpotenziale im Eingangsbereich clever nutzen und welche Möglichkeiten die WeberHaus-Baureihen bereithalten, lesen Sie hier.

Hauseingang gestalten: Teil 1

Das muss eine Haustür können

Hauseingang gestalten: Teil 2

Was sich vor der Haustür abspielt: Vordach, Beleuchtung, Briefkasten und Klingel

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