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8 Fragen an Heidi Weber-Mühleck

Über Veränderung, Lieblingsorte und die Zeit nach Corona

Seit 60 Jahren setzt WeberHaus auf Qualitätshäuser aus Holz. Heidi Weber-Mühleck ist heute Geschäftsführende Gesellschafterin und blickt zurück auf sechs erfolgreiche Jahrzehnte des Familienunternehmens. Hier erzählt sie, wie sich Fertighäuser entwickelt haben und worauf sie sich nach Corona freut.

Wie haben sich Fertighäuser in den letzten 60 Jahren verändert?

Die Pioniere der Fertigbaubranche setzten schon von Anfang an auf den nachwachsenden Rohstoff Holz. Damit schafften sie die beste Voraussetzung, im Laufe der Jahre immer energieeffizientere Häuser zu bauen.  Früher war es nicht vorstellbar, dass es mal Häuser geben wird, die mehr Energie erzeugen als sie verbrauchen. Wir bei WeberHaus haben bereits 2006 das Konzept „PlusEnergie“ auf den Markt gebracht. 

Aber auch die Vielfältigkeit der Architektur entwickelte sich. Heute kann man jeden Bauherrenwunsch verwirklichen: vom klassischen Einfamilienhaus mit Satteldach über den Bungalow bis hin zum Kubus im Bauhausstil. Auch Mehrfamilienhäuser oder Hotels mit bis zu fünf Stockwerken setzen wir um.

Die Heiz- und Haustechnik hat sich ebenfalls in den letzten Jahrzehnten stetig weiterentwickelt. Vor etwa zehn Jahren gab es fast nur Öl- bzw. Gasheizungen. Heute entscheiden sich unsere Bauherren fast ausschließlich für eine Wärmepumpe.

In jüngster Vergangenheit hat uns besonders das Thema Smart Home beschäftigt. Mit einer intelligenten Haustechnik kann man nicht nur viele Funktionen im Haus automatisch steuern, sondern es lässt sich auch Energie einsparen. Somit sind unsere Häuser heute noch energieeffizienter und mit der neusten Technik ausgestattet.

Wo in Ihrem Zuhause ist Ihr Lieblingsort und warum genau dieser?

Mein Lieblingsort – und der meiner ganzen Familie – ist die in der Küche integrierte, gemütliche Essecke. Eine Eckbank, bequeme Sessel und ein großer Tisch: Hier ist der Mittelpunkt des Familiengeschehens. Ein kommunikativer Ort, der für uns Heimat bedeutet.

Worauf freuen Sie sich nach der Corona-Pandemie am meisten?

Am meisten freue ich mich darauf, mich ohne Maske frei bewegen zu können und hoffentlich all das nachzuholen, was während der Pandemie nicht möglich war. Dazu gehört an erster Stelle das Fest mit allen Mitarbeitern, das wir anlässlich unseres 60-jährigen Firmenjubiläums in diesem Jahr feiern wollten, aber verschieben mussten.

Weiterlesen im Europa Park Journal

Dem Europa Park Journal emotional pur hat Heidi Weber-Mühleck noch fünf weitere Fragen beantwortet. Lesen Sie hier, was Familienunternehmen besonders macht und welche Chancen Corona bietet.

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